Sissi S., Studentin der vame Business Academy im Interview.

Hilfreich für Interessenten.

  • Wo sehen Sie persönlich die Vorteile eines Online-Studiums? 

Ganz klar die Zeiteinteilung. Ich kann selbst entscheiden, wann und wo ich lernen will. Gerade wenn man berufstätig ist, will man selbstbestimmt festlegen, wo und wann noch Kapazitäten in der Freizeit dar sind. Das kann mal gegen 20 Uhr nach dem Joggen und Abendessen sein oder auch in der Mittagspause in einem Café. Allerdings sollte sich jeder Student auch die Zeit zum Lernen fest in den Tag einbauen. Dabei hilft vielen eine feste Uhrzeit. Ich persönlich habe die Regel täglich was zu machen und wenn es doch nicht geklappt hat, schlage ich zumindest im Bett nochmal ein paar Seiten auf. So kann ich vor dem Schlafen gehen Informationen wiederholen oder ein kleines Kapitel neu anfangen.

  • Waren Sie zuvor bereits mit virtuellen Klassenzimmern / eLearning vertraut oder sind Sie an der vame erstmalig damit in Kontakt gekommen? 

Für mich ist es das erste Mal, dass ich ein virtuelles Klassenzimmer besuche. Am Anfang war es recht ungewohnt, da man sich selbst zurechtfinden muss. Wo sind meine Lerninhalte? Wie sind diese aufgeteilt? Was gibt es noch an weiteren Informationen und Lerninhalten? Lesen, klicken, stöbern –  wer neugierig an das Thema „Klassenzimmer“ heran geht, kommt schnell zurecht.

  • Wie würden Sie die Usability des virtuellen Klassenzimmers beschreiben? Leicht zu händeln für jedermann oder eher kompliziert? 

Es erklärt sich eigentlich von selbst. Kompliziert ist es nicht, eher umfangreich. Darum sollte man auch etwas Geduld mitbringen. Es passiert auch nach dem dritten Login, dass man immer noch neue Unterkategorien findet. Aber nach ein paar Tagen kommt der „Aha“-Effekt und man fühlt sich sicher.

  • Eine persönliche Frage: Wo lernen Sie am liebsten? 

In den eigenen vier Wänden. Dort muss es nicht immer der Schreibtisch sein. Ich lese auch ganz gerne Inhalte abends im Bett. Allerdings gebe ich mir, wenn ich lerne, für eine eingrenzte Zeitspanne auch Ablenkungsverbot. Das Handy ist lautlos, der Fernseher aus, ich bleibe an meinem Platz und konzentriere mich auf mein Lernziel. Wenn die Zeit abgelaufen ist, mache ich mir einen Tee, beschäftige mich mit etwas anderem und wiederhole später grob die erfassten Lerninhalte im Kopf.

  • Wie steht Ihr Arbeitgeber Ihrem Studium gegenüber? 

Mein Arbeitgeber hat das Studium positiv aufgefasst und die Fortbildung befürwortet. Allerdings liegt der gesamte Aufwand sowohl zeitlich als auch finanziell bei mir. Das Studium mache ich ausschließlich für mich. Einen Mehrwert sehe ich eher für die Zukunft bei neuen Arbeitgebern.

  • Warum haben Sie sich für eine Fortbildung an der vame Business Academy entschieden? Welche Ziele verfolgen Sie konkret? 

Ich möchte mein Branchenwissen auch in der Theorie wieder vertiefen, natürlich auch, um dieses später in der Praxis anzuwenden. Durch das Studium kann ich mich im Arbeitsumfeld wieder breiter aufstellen. Mehr Stellenangebote kommen für mich infrage, weil ich qualifizierter bin. Es signalisiert auch in der Vita ein generelles Interesse an neuen Inhalten, den eigenen Antrieb und Leidenschaft für seinen Beruf.

  • Haben Sie ein persönliches Lieblingsfach? Wenn ja, was interessiert Sie an diesem Bereich am meisten? 

Es gibt mehrere Lieblingsfächer. Eigentlich sind es die, die in der Praxis immer vernachlässigt werden, wie zum Beispiel das Projektmanagement. Wenn ich die Lerninhalte erarbeite, denke ich dann „Ja, genau. So würde ein Projekt rund laufen, darauf muss man achten.“ und stelle fest, dass es im Alltag oft an diesen grundlegenden Prozessen mangelt. Darum möchte ich mein erworbenen Wissen nicht nur für meine Vita nutzen sondern es, wo es geht, in die Praxis einfließen lassen.

  • Wie kommen Sie damit zurecht, dass Sie Ihre Dozenten und Kommilitonen ausschließlich virtuell sehen? 

Es gibt Tage, da vermisse ich ein Eye-to-eye Gespräch. Rückfragen lassen sich natürlich per E-Mail stellen. Es ist aber nicht das Gleiche, wie ein persönliches Gespräch. Die beste Sicherheit, ob man ein Thema verstanden hat, sind somit die Hausarbeiten. Das Feedback kommt von den Dozenten und schenkt Sicherheit.

  • Haben Sie einen besonderen Tipp, wie man sich selbst am besten zum Lernen motivieren kann?

Wenn ich mal wirklich keine Lust habe, dann stelle ich mir einfach das Ziel vor. Für was machst du das alles? Wie wird es sich anfühlen den Abschluss/die Qualifikation in den Händen zu halten? So entstehen positive Gefühle und man geht wieder motiviert an die Sache.